Neujahrsempfang 2026: St. Ingbert setzt auf Zusammenhalt und Zukunft
Am 13. Januar 2026 fand der gemeinsame Neujahrsempfang der Stadt St. Ingbert und von Handel und Gewerbe St. Ingbert e. V. (HGSI) in der Stadthalle statt. Rund 700 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Ehrenamt und Stadtgesellschaft waren der Einladung gefolgt.
Begrüßt wurden die Anwesenden von Bürgermeisterin Nadine Backes und Markus Schmitt, Beigeordneter der Stadt. Sie hießen Bürgerinnen und Bürger, Geschäftsleute, Ehrenbürger, Vertreter aus Politik und Verwaltung, Vereine, Presse sowie die Blaulichtorganisationen herzlich willkommen.
HGSI-Vorsitzender Nico Ganster wirbt für Engagement und Mut
Nico Ganster, 1. Vorsitzender vom Verein Handel und Gewerbe, dankte den Unterstützern, Sponsoren und dem Vorstand für die vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Gleichzeitig gedachte er des kürzlich verstorbenen langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden Johannes Huber. Mit Blick auf das neue Jahr sprach Ganster vier zentrale Anliegen an: Er wünschte sich mehr Ruhe und Gelassenheit im gesellschaftlichen Miteinander und betonte die Bedeutung eines stärkeren Engagements innerhalb der Stadtgemeinschaft. Dabei würdigte er besonders Roland Degen und sein Orga-Team, die mit großem Einsatz zahlreiche Veranstaltungen von Handel und Gewerbe in der Innenstadt organisiert und damit maßgeblich zur Belebung des Stadtzentrums beitragen. Zudem appellierte Ganster an mehr Mut, um wichtige Zukunftsprojekte entschlossen voranzubringen. Als positives Signal nannte er unter anderem den geplanten Neustart der Ingobertusmesse mit dem neuen Partner Congress Centrum Saar (CCSaar), der neue Impulse für die Stadt setzen soll. Informationen zur Ingobertusmesse finden Sie hier: https://www.hgsi.saarland/ingobertusmesse/
Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer: Klare Agenda für Bildung, Sicherheit und Wirtschaft
Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer zog eine Bilanz des vergangenen Jahres und stellte die zukünftigen Schwerpunkte der Stadt vor. Dazu zählen Investitionen in Bildung, der Ausbau von Sicherheit sowie Zivil- und Katastrophenschutz und eine serviceorientierte Verwaltung. Als Beispiel nannte er die schnelle Genehmigung des CISPA-Großprojekts, das langfristig rund 1.000 Arbeitsplätze schaffen soll. Mit Blick auf die Schließung von VOIT betonte er die Solidarität der Stadt mit den Beschäftigten. Auch die geplante Sanierung der Ingobertushalle und neue Unterstützungsangebote für Vereine wurden thematisiert.
CISPA und Innovationscampus: Einblicke in die Zukunft des Standorts
Prof. Dr. Michael Backes informierte über den Fortschritt der CISPA-Baustelle und den geplanten Innovationscampus. Der Einzug in das neue Forschungszentrum wird in etwa drei Jahren erwartet.
Beim anschließenden Austausch und Netzwerken sorgte die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert für das leibliche Wohl. Der Neujahrsempfang machte deutlich, dass St. Ingbert geschlossen und entschlossen in die Zukunft blickt.

