Weißwurstfrühstück von HGSI und Stadt St. Ingbert mit Bundestagsabgeordnetem Esra Limbacher und Vertretern der St. Ingberter Wirtschaft

Weißwurstfrühstück mit Esra Limbacher

St. Ingberter Betriebe bringen ihre Themen auf den Tisch

Unter dem Motto „Stadt im Wandel – Land mit Zukunft“ kamen am 18. August 2026 Unternehmerinnen und Unternehmer aus St. Ingbert zu einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück im Restaurant Jérôme zusammen. Eingeladen hatten der Verein für Handel & Gewerbe St. Ingbert e.V. (HGSI) und die Stadt St. Ingbert, um den örtlichen Betrieben eine direkte Gesprächsplattform mit Politik und Handwerk zu bieten.

Im Mittelpunkt des Austauschs mit dem Bundestagsabgeordneten Esra Limbacher und Helmut Zimmer, Präsident der Handwerkskammer des Saarlandes, standen insbesondere die Entwicklung der St. Ingberter Innenstadt sowie die Themen Ausbildung und Fachkräftegewinnung.

Direkter Austausch zwischen Wirtschaft und Politik

Esra Limbacher betonte die Bedeutung des persönlichen Gesprächs mit den Unternehmerinnen und Unternehmern vor Ort:

„Die Erfahrungen und Anliegen der Unternehmen müssen dort ankommen, wo politische Entscheidungen getroffen werden. Solche Gespräche vor Ort sind deshalb besonders wertvoll, weil sie zeigen, wo konkret der Schuh drückt und wo wir bessere Rahmenbedingungen schaffen müssen.“

Die teilnehmenden Betriebe nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen aus ihrem unternehmerischen Alltag zu schildern und Herausforderungen unmittelbar anzusprechen.

Schulen und Handwerksbetriebe enger zusammenbringen

Auch Helmut Zimmer sieht St. Ingbert grundsätzlich gut aufgestellt. Die Stadt verfüge über eine starke und vielfältige Handwerksstruktur. Eine wichtige Stellschraube für die Zukunft sieht der Präsident der Handwerkskammer des Saarlandes in einer engeren Zusammenarbeit zwischen Schulen und Handwerksbetrieben.

Junge Menschen müssten frühzeitig mit unterschiedlichen Berufsbildern und Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk in Kontakt kommen. So könnten Jugendliche einen besseren Einblick in ihre beruflichen Perspektiven erhalten und gleichzeitig die Betriebe bei der Gewinnung qualifizierten Nachwuchses unterstützt werden.

St. Ingberter Unternehmen bringen konkrete Ideen ein

Das Weißwurstfrühstück bot bewusst Raum für eine offene Gesprächsrunde. Diskutiert wurden unter anderem Leerstände, die Attraktivität der Innenstadt und die langfristige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes St. Ingbert.

Dabei wurde deutlich, dass die örtlichen Betriebe nicht nur Herausforderungen benennen, sondern auch konkrete Ideen und Lösungsvorschläge mitbringen und bereit sind, sich aktiv in die weitere Entwicklung ihrer Stadt einzubringen.

Mehr als 100 Aussteller bei der Ingobertusmesse

Eine erfreuliche Nachricht gab es auch mit Blick auf die Ingobertusmesse: Mehr als 100 Aussteller haben sich bereits angemeldet. Damit zeichnet sich erneut eine starke Beteiligung ab und die Messe verspricht auch in diesem Jahr ein attraktiver Treffpunkt für Unternehmen, Kundinnen und Kunden sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher zu werden.

Gemeinsam für einen starken Wirtschaftsstandort St. Ingbert

Das Weißwurstfrühstück zeigte, wie wichtig der persönliche und unkomplizierte Austausch zwischen Wirtschaft, Politik, Handwerk und Verwaltung ist. HGSI und Stadtverwaltung verstehen sich als Ansprechpartner der Unternehmen und möchten diesen direkten Dialog auch künftig weiter pflegen.

„Eine zukunftsfähige Stadt braucht starke Betriebe. Und Betriebe brauchen gute Rahmenbedingungen, verlässliche Ansprechpartner und eine Stadt, die ihre Anliegen ernst nimmt“, fasste der Vorsitzende des HGSI e. V., Nico Ganster, zusammen.

Das gemeinsame Frühstück machte damit deutlich: Wirtschaftsförderung lebt nicht zuletzt vom persönlichen Gespräch – und davon, Herausforderungen gemeinsam anzupacken und Ideen für die Zukunft St. Ingberts miteinander zu entwickeln.

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